netzwirken – Die erste „challenge for change!“ hat nur Gewinner…
Über netzwirken
Auf www.netzwirken.net bestimmen Internetnutzer demokratisch mit einem kostenlosen Klick über die Verteilung eines großen Geldbetrags zwischen zwei engagierten Projekten. Während dieser so genannten challenge berichten die Projekte einen Monat lang, transparent und tagesaktuell, in einem gemeinsamen Blog von Ihrer Arbeit und ihrem Wirken. So werben sie um Stimmen von Internetnutzern und somit um ihren Anteil an dem Geldbetrag, der durch einen Förderer zur Verfügung gestellt wird. Internetnutzer können sich eine Meinung bilden und Kommentieren, mit ihrer E-Mail-Adresse registrieren und abstimmen. Am Ende einer challenge wird die Spende im Verhältnis der abgegebenen Stimmen zwischen den Projekten aufgeteilt.
Freiburg/Schwerte, 29. Oktober 2008 – Nach einem Monat demokratischen Wettbewerbs auf www.netzwirken.net durch die beiden sozialen Projekte „Helpedia“ (ein Informationsportal für ehrenamtliches Engagement) und den - durch die Kanzlerin frisch gekürten Bundessieger des Start-Social-Wettbewerbs - „Sozialhelden“ mit ihrem Projekt „Pfandtastisch Helfen“ (das das Spenden von Pfand ermöglicht) gibt es nur Gewinner: Das Verhältnis, nach dem die Fördersumme von 5033,50 EUR (die hauptsächlich durch den Förderer „earthrise society gGmbH“ gestiftet wurden) aufgeteilt werden soll, wurde durch die Internetgemeinschaft mit 52,9 % (2.663,09 EUR) für die Sozialhelden und 47,1% (2.370,45 EUR) für Helpedia in der gemeinsamen Abstimmung festgelegt.
Der Ablauf der challengeDie beiden Projekte stellten sich und Ihr Engagement 28 Tage lang transparent der Öffentlichkeit vor. In einem gemeinsamen Blog berichteten sie tagesaktuell von ihrer Arbeit und ihrem Wirken. Die Nutzer von netzwirken gaben Kommentare, Feedback und stellten Fragen, die die Projekte in direkter Kommunikation beantworteten. So konnte sich jeder Internetnutzer eine Meinung bilden und für das Projekt abstimmen, welches ihn am meisten überzeugte.
Fazit der challenger„In den letzten Wochen haben wir uns mit messerscharfen Argumenten duelliert und mit brillianten Plädoyers um eure Stimmen geworben. Heute wollen wir das Kriegsbeil wieder begraben und Frieden schließen. Denn nur zusammen, so unsere Einsicht, lässt sich was bewegen. Deswegen bündeln wir in Zukunft unsere Kräfte für ein Gemeinschaftsprojekt (…). Wie man also sieht, hat die earthrise society challenge uns nicht die Stimmung verdorben, sondern unsere Bande sogar weiter verstärkt. Wir ermuntern an dieser Stelle alle anderen sozialen Initiativen sich für die kommende challenge zu bewerben“ so Sebastian Schwieker von Helpedia und Raul Krauthausen von den Sozialhelden in ihrem letzten Eintrag im challenge Blog.
Resumeé nach 28 Tagen„Wir sind sehr glücklich, dass unser Start mit der ersten challenge so gut verlaufen ist“, sagt Jochen Holtrup von netzwirken. „Wir haben mit mehr Schwierigkeiten gerechnet, da wir bisher nur sehr begrenzte Mittel für die Entwicklung von netzwirken zur Verfügung haben. Des Weiteren rechneten wir mit viel mehr Gegenwind, da netzwirken die Verknüpfung von ökosozialen Zwecken mit ökonomischen Prinzipien voran treibt und den Wettbewerb im Fundraising sichtbar macht. Wir freuen uns über die rege Teilnahme der Öffentlichkeit und sind vor allem von den beiden Projekten begeistert, die in der challenge genau den Spirit von „Synergien durch Wettbewerb“ geschaffen haben, den wir uns nie erträumt hätten.“
Ausblick: Die „Good Growth Fund challenge“Den beiden Projekte werden Ihre Förderungen durch die Geschäftsführung der earthrise society gGmbH auf dem Zukunftskongress „Vision Summit“ in Berlin, in Anwesenheit von viel Prominenz (unter anderem Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus) übergeben.
Am 1. November startet dann schon die nächste „challenge for change!“, gefördert durch den „Good Growth Fund“ mit 5.000 Euro. Freuen dürfen wir uns über die challenger „People´s Theater und „Selfhub“.