
Der selfHUB in Berlin ist irgendwie gefährlich: er macht ein bisschen süchtig.
Ich bin von Haus aus Betriebswirt und Fleischfresser und besitze gegen pseudoreligiöse Weltverbesserung und grünes Kaninchenstreicheln einen gesunden Impfschutz.
Klar gab’s für mich auch eine schmale Brücke in den HUB. Jeder vernünftige Betriebswirt interessiert sich heutzutage für Corporate social responsibility (CSR) und die gesellschaftliche Produktivität von sozialen Netzen.
Auch bin ich nicht Soziopath und daran interessiert, - richtig wissenschaftlich -, wie Unternehmen und Organisationen sich über ihr kulturelles Gleichgewicht von Soziopathien abgrenzen können.
Man kommt auch recht einfach in den HUB, die Frauen aus dem Vorstand von self Berlin sind äußerst geübte Jägerinnen und mit meiner ursprünglichen Intention ein paar soziale Sommermonate einzulegen, ging ich ihnen ganz flott ins Netz.
Der selfHUB in Berlin ist irgendwie gefährlich: er macht ein bisschen süchtig.
Jetzt wird’s schon November und ich bin immer noch dabei – und ich frag mich - wie ist das gekommen? Wollte eigentlich nur ein bisschen betriebswirtschaftliches Controlling einbauen und dann weiterziehen.
Zahlenschrubben kann/muß ich zwar noch immer, - da wird man hier auf so ein unbequemes Stühlchen geschnallt -, aber irgendwie habe ich mich bei den Inhalten und Arbeitsweisen angesteckt.
Ich bin ja eigentlich kein Einzelfall, der HUB Berlin brummt richtig, die Profis aus dem Bereich Change Management fallen geradezu weltweit ein. Pitchs, Veranstaltungen, Workshops zeigen einem ein grosses Spektrum wie in einem Zeitraffer.
Irgendwann interessiert man sich auch für das Labor dahinter. Experience Innovation, vierter Sektor, chaordisches Modell, Selbstorganisation, Art of Hosting, Theory U. Aber ist das nur Theorie?
Der selfHUB in Berlin ist irgendwie gefährlich: er macht ein bisschen süchtig.
Irgendwann wittert man die Ursachen der Ansteckung:
1. Reizen die Gestaltungschancen in neuen gesellschaftlichen Räumen. Jeder weiss, das technische Innenleben unserer Güter kommt künftig kaum noch aus Europa oder Amerika. Meines Wissens sind Chinesen auch exzellente Händler.
Aber über iPod zu weblog zum nodalen Unternehmen, da liegen Stärken, über die wir die Synergien aus unseren individuumszentrierten kulturellen und gesellschaftlichen Verfassungen ausspielen können. Da sind ganze weite Welten frei.
2. Ich war eigentlich schon immer ein ganz guter Konzepter, aber die Produktivität innerhalb des Hubs steigert sich enorm.
Das liegt an den Leuten hier. Die sind nicht irgendwie „nur“ nett; vielmehr wird durch Art of Hosting etc. die Entwicklung von Peer Groups gefördert – das ist in der Qualität mehr als die Jagdgesellschaften unserer Vorfahren – es ist ein ähnlicher Aufbruch in Energie bei einer gleichzeitig eigenartig sympathetischen kreativen Stimmung.
Der selfHUB in Berlin ist irgendwie gefährlich er macht ein bisschen süchtig.
Kann dem nur Zustimmen, der HUB ist "Dope" :)...wobei ich von Anfang an das Gefühl hatte, diese Idee, der HUB ist herrausragend gut :-))
Kommt doch mal zum Probearbeiten, das nächste mal am 27.11. (nachmittags)!
Der Stuhl auf dem ich sitze steht uebrigens nicht im Hub sondern in den Hansa Studios.
Da sass David Bowie drauf als er in Berlin lebte. Solche kreativen Stuehle brauchen wir auch fuer den Hub - deswegen muesst ihr fuer uns stimmen oder noch besser fuer beide Projekte ein paar € spenden damit wir noch mehr Startsitze in der Zukunft gestalten koennen.
Matthias, auf diesem Wege mal offiziell ein dickes Dankeschön für deine Unterstützung in den letzten 4 Wochen, wo ich alleine im Vorstand war!!!
Du hast wichtige Impulse für die Strategie und auch für die Finanzen gegeben. Die 2,5 Tage pro Woche, die du ehrenamtlich für den Hub gearbeitet hast waren eine konstante und zuverlässige Stütze im chaotischen Hub Alltag.
DANKE!DANKE!DANKE!DANKE!DANKE!DANKE!DANKE!DANKE!DANKE!DANKE!DANKE!DANKE!DANKE!DANKE!
...und noch ein paar Bilder von heute vom Gute Tat Marktplatz bei der KPMG in Berlin: http://selfhub.wordpress.com/2008/11/12/a-hub-for-2-hours/