FAQ
Liebe netzwirker,
diese Seite haben wir für Euch erstellt, um alle Fragen, die uns gestellt werden, für alle netzwirker zu beantworten. Schreibt uns einfach eine Mail an info@netzwirken.net, wir antworten und erweitern die FAQs stetig.
Euer netzwirken-Team
Zwei Projekte "gegeneinander" antreten lassen
Wir verstehen das "Gegeneinander" als ein "Miteinander" und sorgen dafür, dass durch eine Challenge beide Projekte gewinnen. Einzig haben wir uns lange Gedanken gemacht, wie wir den Bereich nennen, in dem die Challenge stattfindet. Wir waren zu Beginn von der "battle area" überzeugt. Jedoch empfanden wir den Begriff zu kriegerisch und nun heisst der zentrale Teil von netzwirken "challenge area".
Wir sehen in der challenge den fairen Wettbewerb, indem die beiden Teilnehmer zeigen, was Sie bereits leisten und welche Potentiale in Ihnen stecken. Die beiden challenger haben die Aufgabe, mit Offenheit und Kreativität die netzwirker davon zu überzeugen, dass diese Ihre und Unterstützung verdient haben - und dies passiert durch die Vergabe von nur einer Stimme pro netzwirker pro challenge. Die prozentuale Verteilung der Stimmen auf die beiden challenger ergibt dann die Verteilung des Förderbetrages nach Beendigung. Und wenn die netzwirker überzeugt sind, dann können Sie die Basisförderung durch Ihre eigenen finanziellen Beiträge erhöhen.
Was uns wichtig ist: Es geht nicht nur ums Geld. Wir möchten Projekten eine Plattform bieten, sich einem grossen Publikum vorzustellen. Einzig fordern wir, dass Sie Ihre Arbeit und ihre Erfolge präsentieren. Das Feedback der netzwirker soll Ihnen helfen, die Qualität ihrer Arbeit und Ihrer Ausserdarstellung zu schärfen. Mit den challenges wollen wir zeigen, dass gute Projekte Respekt verdienen.
netzwirken und die Grünwaschmaschine
Aus unserem Empfinden: Nein. Es kann immer vorkommen, dass ein Förderer netzwirken für seine Zwecke nutzt und diese nicht sauber sind. Wenn dies der Fall ist, dann dürfte es nicht lange dauern, bis ein kritischer Leser uns und alle netzwirker darauf aufmerksam macht. Der Förderer ist dann gezwungen, Stellung zu beziehen, wenn er sein Gesicht nicht völlig verlieren möchte. Die offene Diskussion hat den Effekt, dass weiteren Förderern klar wird, dass man sich nicht von seiner Verantwortung frei kaufen kann. Idealerweise tragen alle netzwirke dazu bei, dass in Unternehmen ein Umdenken stattfindet.
Es ist jedoch so, dass wir neben den kritischen Stimmen der netzwirker unserem eigene Empfinden vertrauen. Keine Entscheidung wird unüberlegt gefällt und muss vor allem unseren eigenen Moralvorstellungen entsprechen. Wir möchten uns - genauso wie Förderer und Projekte - kritischen Kommentaren stellen, denn wir wollen lernen und besser werden.
Ethisch korrekt, mit netzwirken Geld zu verdienen
Diese Frage beantworten wir von Geburt der Idee an mit: Nein. Wir glauben an die Idee und brauchen zeitliche und monetäre Ressourcen. netzwirken befindet sich im ständigen Aufbau und ist ein Teil unseres Lebens. Wir möchten ein Unternehmen entwickeln, dessen Geschäftszweck sich immer in den Dienst der Menschen stellt. Öffentlichkeit für Förderer und Projekte und zusätzlich Geld an Projekte vermitteln. Davon habe alle etwas. netzwirken bezeichnet sich selbst nicht als gemeinnütziges Projekt.
Wir sind Dienstleister für Projekte und Förderer. Projekte bezahlen nicht und wir zwacken auch kein Geld von der Förderung ab. Einzig und allein der Förderer bezahlt für die Beratung, Unterstützung und Bereitstellung der Plattform. Damit verdienen wir in unseren derzeitigen Professionen unser Geld.
Wenn wir Überschüsse mit netzwirken erwirken, werden wir Sie für die Weiterentwicklung investiert - und für neue Ideen, die dem gleichen Ziel dienen.
Abzug von Geld von den Zuwendungen
Nicht durch die Betreiber von netzwirken. Lediglich der Dienstleister für das Zahlungssystem verlangt die üblichen Gebühren. Dies betrifft die Zuwendungen der netzwirker im Rahmen einer challenge, wenn diese die Fördersumme erhöhen möchten. Derzeit ist dies PayPal. PayPal erhebt pro Transaktion eine Gebühr. Sobald wir die CharitySMS integriert haben, werden auch dort geringe Gebühren der Netzbetreiber erhoben. Die Kosten werden vor der Zahlung mitgeteilt. Das finden wir nicht schön, lässt sich aber nicht ändern. Wir verhandeln derzeit mit diversen Anbietern, damit die Zuwendungen der netzwirker zu 100% der Fördersumme zugerechnet werden können.
Projekte sollen Ihrer Arbeit nachgehen, anstatt zu Bloggen
Leider ist es nicht so, dass die Projekte ausschliesslich ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen können. Sie sind gezwungen, sich mit Förderanträgen zu beschäftigen und/oder Sponsoren, Spender, Unterstützer und Mitstreiter zu finden. Dies kostet in den meisten Fällen neben Zeit auch viel Geld.
Auf den Punkt bringt es eines der ersten Projekte (GetDocued):
"Mein erster Beitrag hier ist dem Team von Netzwirken gewidmet. Neben dem Generieren von Content und der Sisyphos-Arbeit des Werbens bleibt Start-Ups oft kaum Luft zum Atmen.
Die Zeit nach Sponsoren und Kooperationen zu recherchieren, kostet meiner Erfahrung nach immmer extrem viel Zeit, die dann auf der anderen Seite fehlt. Denn die Internetpräsenz will täglich aktualisiert werden und gerade am Anfang sind die neugewonnen User ziemlich unnachsichtig.
Unter dem Strich will ich damit sagen, dass ihr sicher vielen von uns die Arbeit Sponsoren zu finden, erleichtern werdet und wir uns damit besser auf unser Hauptgeschäft konzentrieren können.
Also: Ein Hoch auf die Arbeitsteilung ;) oder auch kurz formuliert: danke."
(Julian von Getdocued)